Sogn kunstsenter

1. Preis im international offenen Wettbewerb zum Erweiterungsbau einer Kunstgalerie an das norwegische Wildlachszentrum, mit anschließender Beauftragung

Realisierung über Grenzen hinweg

Im Jahr 2006 besuchten wir zum ersten Mal Norwegen und wurden im schönen Laerdal mit dem ersten Preis für den offenen Architekturwettbewerb ausgezeichnet. Knapp 4 Jahre später konnte das Kunstzentrum eingeweiht werden. Der Bauprozess war in vieler Hinsicht spannend und zukunftsweisend. Über Grenzen hinweg, mit veränderten Klimaverhältnisse und dem Bauen im ländlichen Kontext beschäftigten uns mit zahlreiche Fragestellungen, die uns für viele Jahre geprägt haben – und an Aktualität gewonnen haben.

Bauherrin: Laerdal kommune
Bauvolumen: 4.5 Mio Euro
Fertigstellung: Juni 2011

 

Sogn kunstsenter by brethdelacalle

Erweiterung im Denkmal

Der Erweiterungsbau versteht sich als Fortsetzung existierender Strukturen und eigenständige Interpretation des Bestandes. Obwohl sich im Innern des Museums große und hohe Räume befinden, fügt sich der Neubau harmonisch in die Umgebung durch eine sanft ansteigende Wellenbewegung. Die Fassade des Gebäudes ist in Holz ausgeführt. Großformatige Öffnungen im Eingangsbereich stehen im Kontrast zum vollständig geschlossenen Ausstellungstrakt.

Die große Ausstellungshalle bietet Raum für Überformate und Skulpturen, für kleinformatige Ausstellungen sind zwei anliegende Räume vorgesehen, die durch Einbringen leichter Trennwände weiter unterteilt werden können. Die massiven Betonwände schützen die wertvollen Gemälde vor unerwünschten Temperaturschwankungen und klimatischen Einflüssen. Oberlichter ergänzen das Beleuchtungssystem des Museums mit indirektem, natürlichem Tageslicht.